Über uns 2017-09-13T20:57:54+00:00

Gökcay Baydar – ein Essener Original

Seit 2014 erobert Gökcay Baydar die Welt der Genussfreunde. Mit seinem ganz besonderen Konzept im Haus der Technik, im Herzen von Essen, hat Gökcay Baydar ein Reich der besonderen Exquisitäten geschaffen. Hier können sich seine Besucher verzaubern lassen von gemütlichem Ambiente und bunten Einflüssen aus der Welt der Zigarren, Pfeifen, Tabake, Spirituosen & Sou­ve­nirs. Genuss für beinahe alle Sinne – einfach Dinge, die das Leben ein bisschen schöner machen, verlocken zu einem Abstecher in die Hollestraße 1. Vor allem Menschen, die das Besondere suchen, will Gökcay Baydar mit seinem Angebot verwöhnen. Für all diejenigen, die sich selber etwas Luxus gönnen wollen oder auf der Suche nach dem außergewöhnliche Geschenk sind.

Doch gehen wir einmal etwas zurück – wo alles begann…

Der Oberhausener aus türkischer Familie begann nach seinem Abitur ein Studium in Wirtschaftsinformatik und Maschinenbau. Sein Vater arbeitete viel, zuletzt bei der Deutschen Bahn und wünschte sich immer, dass sein Sohn ein Studium abschließen und gut verdienen würde. Hart zu arbeiten war für die Familie selbstverständlich, so dass auch die Kinder es als normal empfanden.

Gökcay hat vieles ausprobiert. Er arbeitete als Verkäufer, Postbote, Rettungsschwimmer, Kellner und Pizzabäcker. Sogar Polizist wäre er fast geworden, entschied sich aber letztendlich für das Studium. Sein Geld verdiente er sich nebenbei in einem Lotto- und Tabakladen. Nach und nach bemerkte er aber, dass ihm diese Arbeit mehr Spaß machte als alles andere. Die Uni wurde auf den zweiten Platz verdrängt und er verbrachte die meiste Zeit an der Theke.

„Da begegneten mir jeden Tag Menschen, die ich mit Kleinigkeiten wie einem Lotto-Schein oder einem Päckchen Zigaretten ein Stück zufriedener machen konnte. Kleinigkeiten, die unser Leben erfüllter machen – das finde ich auch heute noch sehr wichtig. 2002 eröffnete mein Chef einen Tabakladen an der Ecke Willy-Brand-Platz und einen zweiten in der Galeria Kaufhof. Als er die Läden aus persönlichen Gründen aufgeben musste, habe ich beide übernommen. Plötzlich stand ich da als Besitzer von zwei Geschäften. Ich konnte gut verkaufen, kannte mich gut mit dem Lottogeschäft aus, aber man braucht auch das Know-how eines Kaufmanns, damit alle Zahnräder wie Einkauf, Buchführung und Verwaltung richtig greifen. Deswegen waren die ersten Monate sehr hart für mich, mir fehlte einfach die Zeit.

2005 musste ich den Laden im Kaufhof wegen des zu großen Aufwandes aufgeben. Seitdem konzentrierte ich mich allein auf den Tabak- und Lotto-Laden am Willy-Brand-Platz. Auch heute noch betreue ich das Lokal sehr intensiv. Da wir uns direkt neben dem Bahnhof befinden und deswegen auch viele Souvenirartikel anbieten, muss ich oft Messen besuchen, um diese Artikel auszuwählen. Und so bin ich vor 5 Jahren durch Zufall auf einen Messestand mit Delikatessen gestoßen. Es hat mich einfach fasziniert, wie schön das aussah. Es war in dem Moment nicht die Reaktion eines Geschäftsmanns, sondern reine Emotion. Später, auf einer anderen Messe, stieß ich wieder auf das Thema Delikatessen und begann von dort an, verstärkt auf solche Stände zu achten.

2014 habe ich es nicht mehr ausgehalten und ging auf diese Menschen zu. In diesen Gesprächen habe ich mich darüber informiert, was man für so ein Geschäft braucht: Sortiment, Größe der benötigten Fläche, Kapital etc. Im Juni 2014 habe ich beim Vorbeigehen einen leerstehenden Laden in den Arkaden gesehen, gleich gegenüber des Bahnhofs. Eigentlich war ich noch nicht bereit, als ich den Vermieter anrief, aber ab diesem Moment ging alles sehr schnell. Die Fläche des Ladens entsprach ungefähr der Fläche eines Messestandes mit Delikatessen. Also wusste ich, wo ich anfangen konnte. Eines war klar – das Angebot musste mehr umfassen als nur Delikatessen. Ich musste es um irgendetwas ergänzen. Etwas für Genießer. So kamen die Zigarren dazu. Und wenn man schon gute Zigarren anbietet, sollte man auch passende Spirituosen haben. Mit der Einführung dieser Produkte kristallisierte sich auch unsere Zielgruppe deutlicher heraus:

Genießer mit gutem Geschmack aber auch mit der Neugier, etwas Neues auszuprobieren. Menschen, die bei jedem Produkt Ästhetik und Qualität schätzen. Seitdem wächst unser Sortiment ständig, wobei wir den Bereich der Delikatessen im Sinne von Lebensmitteln deutlich reduziert haben. Dennoch bieten wir über 70 Sorten Tee, Öle, Ledertaschen, Souvenirs zum Thema „Stadt Essen“ und „Ruhrpott“, Pfeifen, richtig gute Zigarren und vieles mehr an.

Jetzt planen wir eine Vergrößerung. Eine Zigarren Lounge kommt dazu. Dann können die Menschen bei uns auch verweilen. Regelmäßige Tastings oder Veranstaltung wie Firmenevents werden möglich. Zigarren oder Pfeifen, eine Tasse Kaffee dazu oder einen Schluck Rum – all das wird man in der Lounge genießen können. Einen Gesprächsraum für rauchende Geschäftskunden kann man dann auch online reservieren. Alleine darüber nachzudenken, macht mir heute schon Spaß.

So ist auch unser Leben – eine Summe der kleinen Momente. Ich freue mich, meinen Kunden diese schönen Momente schenken zu können!“